Kostenloses Werkzeug

Kommen deine E-Mails an –
und schreibt jemand in deinem Namen?

Beides hängt an denselben drei Einträgen im DNS, und beides merkt man erst, wenn es zu spät ist: Rechnungen, die im Spam landen. Oder eine gefälschte Mail mit deinem Absender, von der du nie erfährst. Dieser Test liest die Einträge deiner Domain aus und sagt dir in Klartext, was sie bewirken.

DKIM genau prüfen lassen (freiwillig)

Im DNS steht nirgends, welchen Selektor eine Domain benutzt – man kann nur bekannte Namen durchprobieren. Der Test kennt die Selektoren der gängigen Anbieter, aber nicht jeden.

Aus der Zeile DKIM-Signature wird der Selektor eindeutig ausgelesen. In den meisten Mailprogrammen findest du die Kopfzeilen unter „Quelltext anzeigen“ oder „Original anzeigen“. Der Text wird nur für diese eine Prüfung ausgewertet und nicht gespeichert.

Die Prüfung dauert ein bis drei Sekunden und stellt 50 bis 90 DNS-Abfragen. Drei Prüfungen pro Tag sind kostenlos. Gespeichert wird nur der Befund selbst, der nach 24 Stunden verfällt – es wird keine E-Mail verschickt und nichts an deine Domain zugestellt.

Drei Einträge, drei Aufgaben –
und nur einer davon wirkt.

Fast jede Erklärung wirft SPF, DKIM und DMARC in einen Topf. Dabei tun sie völlig verschiedene Dinge, und nur das letzte hat überhaupt eine Wirkung auf den Empfänger.

01SPF sagt, wer darf

Eine Liste der Server, die für deine Domain versenden dürfen: dein Postfach-Anbieter, der Newsletter-Dienst, der Shop, das Kontaktformular. Sie hat eine harte Grenze von zehn DNS-Abfragen – jeder eingebundene Dienst bringt eigene mit. Wird sie überschritten, verwerfen Empfänger den ganzen Eintrag. Man sieht ihm das nicht an; das macht diesen Fehler so unangenehm.

02DKIM beweist, wer war

Eine Signatur, mit der der versendende Server bestätigt: Diese Nachricht kommt von mir, und unterwegs hat niemand etwas daran geändert. Anders als SPF übersteht DKIM auch Weiterleitungen – deshalb ist es bei Verteilern und weitergeleiteten Rechnungen oft das Einzige, was noch trägt.

03DMARC sagt, was passieren soll

Der einzige der drei Einträge, der dem Empfänger eine Anweisung gibt: durchlassen, aussortieren oder abweisen. Ohne DMARC bleibt jede Fälschung folgenlos, weil niemand weiß, wie er reagieren soll – und du erfährst nichts davon. Mit DMARC bekommst du zusätzlich Sammelberichte darüber, wer in deinem Namen verschickt.

Die Fälle, die immer wieder
falsch verstanden werden.

„Wir haben DMARC“ – auf p=none

Der mit Abstand häufigste Befund. p=none heißt: beobachten, nichts tun. Gefälschte Absender werden gemeldet, aber weder aussortiert noch abgewiesen. Als erster Schritt ist das genau richtig – man sammelt einige Wochen Berichte, bis darin nur noch die eigenen Versandwege auftauchen. Als Dauerzustand schützt es vor nichts. Sehr viele Domains stehen seit Jahren dort, weil den zweiten Schritt niemand gemacht hat.

Der SPF-Eintrag, der still ausgefallen ist

Jeder include bringt die Abfragen seiner eigenen Kette mit. Postfach-Anbieter, Newsletter-Werkzeug, CRM, Terminbuchung, Rechnungsprogramm – und irgendwann sind es elf statt zehn. Ab da ist das Ergebnis ein Fehler, und Empfänger behandeln die Domain, als hätte sie gar keinen SPF-Eintrag. Der Test zählt die Kette komplett durch und zeigt dir, welche Einbindungen wie viel kosten.

Das Logo, das nicht erscheint

BIMI wird gern als „Logo im Postfach“ verkauft und dann eingerichtet, ohne dass sich etwas tut. Der Grund ist fast immer einer von dreien: DMARC steht noch nicht im Durchgriff, das SVG entspricht nicht dem geforderten Profil – ein gewöhnlicher Export aus dem Grafikprogramm tut es nicht –, oder es fehlt das geprüfte Markenzertifikat, ohne das Gmail und Apple Mail nichts anzeigen. Der Test prüft alle drei Punkte einzeln und holt Logo und Zertifikat wirklich ab.

Berichte, die nie ankommen

Wer seine DMARC-Berichte an einen Auswertungsdienst schicken lässt, braucht auf dessen Domain eine ausdrückliche Freigabe. Fehlt sie, verwerfen die versendenden Empfänger die Berichte stillschweigend. Der Eintrag sieht richtig aus, es kommt nur nie etwas an – und das Ausbleiben von Berichten fällt niemandem auf. Der Test prüft diese Freigabe mit.

Die Domain ohne Postfächer

Alte Domains, Kampagnendomains, Schreibweisen, die man sich zur Sicherheit gesichert hat: Sie tragen nur eine Weiterleitung und niemand denkt an sie. Für Fälscher sind sie die bequemsten Ziele, weil sie meist gar keine Einträge haben. Zwei Zeilen genügen – ein Null-MX-Eintrag und DMARC auf p=reject –, und die Domain ist als Absender wertlos.

Was dieser Test nicht kann.

Ehrlichkeit gehört dazu, sonst ist ein Werkzeug wertlos.

  • Er kann DKIM nicht erraten, wenn der Selektor ungewöhnlich ist. Im DNS steht nirgends, welche Selektoren eine Domain benutzt – man kann nur bekannte Namen durchprobieren. Trifft keiner, sagt der Befund ausdrücklich „nicht gefunden“ und nicht „nicht vorhanden“. Mit Selektor oder eingefügter Kopfzeile wird daraus eine eindeutige Prüfung.
  • Er spricht nicht mit deinen Mailservern. Ob sie STARTTLS anbieten und ob ihr Zertifikat zum Namen passt, lässt sich nur über eine echte SMTP-Verbindung feststellen – die ist vom Prüfserver aus gesperrt. Der Befund weist das als nicht messbar aus, statt es stillschweigend als in Ordnung zu verbuchen.
  • Er fragt die größte Sperrliste nicht ab. Spamhaus beantwortet Anfragen aus Rechenzentren nur mit Zugangsschlüssel. Abgefragt werden sechs andere gängige Listen; ein leerer Befund dort ist also kein Freibrief.
  • Er sieht nicht in dein Postfach. Ob eine Mail tatsächlich zugestellt wurde, ob ein Konto gekapert ist oder wie gut dein Spam-Filter arbeitet, bleibt außen vor.
  • Er misst einen Moment. Wird morgen ein neuer Versanddienst eingebunden, sieht der Befund von heute ihn nicht.

Was er dafür kann: belegen. Zu jedem Befund gehört der gemessene Wert, der ihn ausgelöst hat – nachprüfbar, nicht behauptet. Und zu jedem gehört ein Satz dazu, was konkret zu tun ist.

Jedes Thema einzeln erklärt –
mit Anleitung für deinen Anbieter.

Zu jedem Befund gehört eine Seite, die erklärt, worum es geht, warum es zählt und was konkret zu tun ist – inklusive der Klickwege bei IONOS, Microsoft 365, Google Workspace und den verbreiteten Versanddiensten. Aus dem Ergebnis führt jeder Befund direkt an die passende Stelle.

SPF

Wer in deinem Namen versenden darf – und warum der Eintrag ab zehn DNS-Abfragen still ausfällt, ohne dass man es sieht.

DKIM

Die Unterschrift, die auch Weiterleitungen übersteht. Warum kein Prüfer sie zuverlässig findet und wie du sie einschaltest.

DMARC

Die einzige Anweisung, die Empfänger wirklich befolgen. In drei Stufen von der Beobachtung zur Abweisung – ohne eigene Post zu verlieren.

BIMI

Das Logo im Postfach: was wirklich verlangt wird, was ein Markenzertifikat kostet und wann es sich nicht lohnt.

Posteingang

MX-Einträge, Rückwärtsauflösung und die Frage, wie man Domains absichert, die gar keine Post empfangen.

Sperrlisten

Wie man dort landet, warum die Ursache wichtiger ist als die Austragung, und welche Listen nichts aussagen.

Transportverschlüsselung

MTA-STS, TLS-RPT und DNSSEC – und die Falle, mit der eine erzwungene Richtlinie die eigene Post aufhält.

Passend dazu

Wenn du ohnehin regelmäßig versendest: Unter Newsletter & E-Mail-Marketing steht, wie Versand, Anmeldung und Nachweispflichten sauber zusammenspielen. Und mit dem Cookie-Banner-Check prüfst du dieselbe Domain von der anderen Seite: was deine Website tut, bevor jemand zugestimmt hat.

Rote Punkte im Befund?
Das ist eine Sache von Stunden, nicht Wochen.

SPF entwirren, DKIM einschalten, DMARC schrittweise scharf stellen und die Berichte auswerten, bis nichts Fremdes mehr auftaucht – überschaubare Arbeit mit einem Ergebnis, das man messen kann. Schick mir die Domain, dann sage ich dir, was zu tun ist.

Befund besprechen → Termin vereinbaren → oder Kontaktdaten ansehen