Domain eingeben, und der Generator baut aus Sitemap und Seitentiteln einen fertigen Entwurf für deine llms.txt. Den bearbeitest du hier im Browser, dann kopierst oder lädst du ihn herunter. Nebenbei siehst du, welche KI-Crawler deine robots.txt überhaupt hereinlässt.
Lese die Website …
robots.txt und Sitemap
Die llms.txt ist eine einfache Textdatei im Markdown-Format, die 2024 von Jeremy Howard vorgeschlagen wurde. Sie liegt im Hauptverzeichnis einer Website und fasst zusammen, wer du bist und welche Seiten wirklich wichtig sind – kurz, ohne Menüs, Banner und Skripte. Die Idee: Ein Sprachmodell soll nicht erst eine ganze Website durchwühlen müssen, um die fünf entscheidenden Seiten zu finden.
Der Aufbau ist schnell erklärt: eine Überschrift mit dem Namen, eine Kurzbeschreibung als Zitatblock, darunter Abschnitte mit Linklisten. Ein Abschnitt namens „Optional" sammelt, was ein Assistent weglassen darf, wenn der Platz knapp wird.
Ehrlich eingeordnet: Die Datei ist kein offizieller Standard, und die großen Suchsysteme nutzen sie nach allem, was bekannt ist, nicht zum Ranking. Google sagt das ausdrücklich. Eine Auswertung von Ahrefs aus dem Mai 2026 fand, dass 97 Prozent der vorhandenen llms.txt-Dateien in einem Monat kein einziges Mal abgerufen wurden. Nützlich ist sie dort, wo jemand ein KI-Werkzeug gezielt darauf ansetzt – Programmier-Assistenten, Agenten, Recherche-Werkzeuge. Für die meisten Firmen-Websites ist sie deshalb eine Viertelstunde Arbeit mit kleinem, aber nicht schädlichem Effekt. Mehr dazu steht im Ratgeber llms.txt: was die Datei kann und was nicht.
Der Generator holt die Sitemap – aus der robots.txt oder unter den üblichen Adressen. Fehlt sie, nimmt er die Links der Startseite. Schlagwort-, Autoren- und Warenkorbseiten sortiert er aus, ebenso fremdsprachige Fassungen.
Die Adressen werden nach dem ersten Verzeichnis gruppiert: Leistungen, Blog, Produkte. Einzelseiten landen unter „Seiten", Impressum und Datenschutz unter „Optional". Je Abschnitt kommen höchstens zehn Einträge in den Entwurf.
Aus bis zu 60 Seiten liest er Titel und Meta-Beschreibung. Der Firmenname am Ende jedes Titels wird abgeschnitten, Seiten mit noindex bleiben draußen. Daraus werden die Einträge samt Notiz.
Das Ergebnis ist ein Entwurf, kein fertiges Produkt. Die Maschine weiß nicht, welche drei Seiten dir am wichtigsten sind. Das weißt nur du – also kürze, sortiere und schreib die Kurzbeschreibung so, wie du dich einem neuen Kunden am Telefon vorstellen würdest.
In das Wurzelverzeichnis der Website, also so, dass sie unter https://deine-domain.de/llms.txt abrufbar ist – genau wie die robots.txt. In einem Unterordner wird sie nicht gefunden.
Nein. Google hat mehrfach erklärt, die Datei für die Suche und für AI Overviews nicht zu verwenden. Nutzen hat sie vor allem dort, wo ein KI-Werkzeug gezielt auf sie hingewiesen wird, etwa bei Programmier-Assistenten und Agenten.
Ja, sonst veraltet sie. Wer ein Redaktionssystem nutzt, lässt sie am besten automatisch erzeugen – etwa über ein SEO-Plugin oder beim Bauen der Website. Der Generator hier liefert den ersten Entwurf und eine sinnvolle Gliederung.
Nein. Er liest öffentliche Seiten der angegebenen Domain, gibt den Entwurf an den Browser zurück und behält nichts davon. Bearbeiten, Kopieren und Herunterladen passieren vollständig im Browser.
Die llms.txt ist ein kleiner Baustein. Was wirklich darüber entscheidet, ob ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten dich nennen, steht im Ratgeber GEO – so wirst du in KI-Antworten genannt. Wie sehr KI-Antworten den Google-Verkehr drücken, rechnet SEO in Zeiten der KI-Suche nach.
Ob die llms.txt automatisch mitwachsen soll, ob deine robots.txt KI-Suchen versehentlich aussperrt oder ob deine Inhalte überhaupt so geschrieben sind, dass eine KI sie zitieren kann: Schick mir die Adresse, dann sage ich dir, was sich lohnt – und was nicht.
Website besprechen → Termin vereinbaren → oder SEO-Leistungen ansehen