Eine API (englisch für Application Programming Interface, deutsch: Programmierschnittstelle) ist die vereinbarte Sprache, in der zwei Programme miteinander reden. Sie ist nicht für Menschen gedacht, sondern für Software: Ein Programm stellt eine Anfrage, das andere antwortet mit Daten – strukturiert, maschinenlesbar und ohne dass jemand etwas abtippen muss.
Ein Bild aus der Gastronomie trifft es gut: Die API ist die Speisekarte. Sie legt fest, was bestellt werden kann und in welcher Form die Bestellung aufgegeben wird. Was in der Küche passiert, geht den Gast nichts an – er muss nur wissen, was auf der Karte steht.
APIs sind der Grund, warum Systeme zusammenwachsen können, statt nebeneinander gepflegt zu werden – jede gesparte Doppelerfassung ist bares Geld. Drei Dinge sollte man vorher klären: ob der gewünschte Dienst überhaupt eine offene Schnittstelle anbietet, ob deren Nutzung etwas kostet (viele Anbieter staffeln nach Anfragen), und wie der Zugang abgesichert ist. Denn der Schlüssel zu einer API ist ein Passwort im Wortsinn: Er gehört in eine geschützte Konfigurationsdatei auf dem Server – niemals in den Quelltext einer Webseite, wo ihn jeder Besucher auslesen könnte.
Unverbindlich und auf Augenhöhe – ich sage dir ehrlich, was sinnvoll ist.
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