Wissen · Glossar

Was ist eine Statische Website?

Eine statische Website besteht aus fertigen HTML-, CSS- und Bilddateien, die der Server unverändert ausliefert. Bei einem CMS wie WordPress passiert bei jedem Aufruf das Gegenteil: Der Server fragt eine Datenbank ab, führt PHP aus und setzt die Seite neu zusammen. Statisch heißt nicht „unveränderlich“ – die Seiten werden nur vorher erzeugt statt bei jedem Besuch neu.

Wofür das gut ist

  • Tempo: Der kürzeste denkbare Weg zwischen Anfrage und Antwort – ideal für gute Core Web Vitals.
  • Sicherheit: Keine Datenbank, kein Frontend-Login, keine Plugin-Lücken. Der häufigste Einbruchsweg existiert nicht.
  • Aufwand: Keine wöchentlichen Updates, keine Kompatibilitätsbrüche nach einem Plugin-Wechsel.
  • Haltbarkeit und Umzug: Dateien kopieren genügt; es gibt keinen Anbieter, an dem die Website hängt.

Wo die Grenze liegt

Ohne Datenbank gibt es kein eingebautes Backend – wer Texte ändern will, braucht entweder Zugriff auf die Dateien oder ein Werkzeug, das sich darüberlegt. Echte Dynamik wie Shop, Buchungssystem oder Benutzerkonten lässt sich statisch nicht abbilden; dafür gibt es angebundene Dienste oder eben doch ein dynamisches System. Wie sich die Redaktionsfrage heute lösen lässt, steht im Artikel Website pflegen mit KI und ohne CMS.

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