Responsive Design bedeutet, dass sich eine Website automatisch an die Größe des Bildschirms anpasst: Auf dem Smartphone rutschen Spalten untereinander, das Menü klappt zusammen, Schrift und Abstände skalieren mit. Es gibt also nicht mehrere Versionen der Seite, sondern eine, die sich flexibel verhält.
Seit die Mehrheit der Zugriffe von Mobilgeräten kommt, ist das keine Kür mehr: Google bewertet Websites nach dem Mobile-First-Prinzip, betrachtet also vorrangig die mobile Fassung.
Gutes Responsive Design denkt über die reine Breite hinaus: Sind Schaltflächen groß genug für den Daumen (mindestens etwa 44 × 44 Pixel)? Bleiben Tabellen lesbar? Lädt die mobile Seite schnell genug (Core Web Vitals)? Und funktioniert das Layout auch, wenn jemand die Schrift auf 200 Prozent vergrößert – eine Anforderung, die direkt aus den WCAG kommt und für Barrierefreiheit zählt.
Damit ist Responsive Design einer der Punkte, an denen Nutzerfreundlichkeit, SEO und Barrierefreiheit dasselbe verlangen.
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