Caching (deutsch: Zwischenspeichern) bedeutet, ein einmal erzeugtes Ergebnis aufzuheben, statt es bei jedem Aufruf neu zu berechnen. Bei einer WordPress-Seite baut der Server normalerweise für jeden Besucher aufs Neue die komplette Seite aus Datenbankabfragen, Theme und Plugins zusammen. Ein Seiten-Cache macht das einmal, legt das fertige HTML ab und liefert für die nächsten Besucher nur noch diese Datei aus. Aus einer Sekunde Rechenzeit werden so leicht 100 Millisekunden.
Cache und Aktualität sind natürliche Gegenspieler: Wer eine Seite ändert und die Änderung nicht sieht, schaut fast immer auf eine zwischengespeicherte Fassung. Deshalb muss der Cache bei jeder Änderung gezielt geleert werden – das erledigen gute Plugins automatisch. Ausgenommen bleiben müssen außerdem alle Seiten mit persönlichen Inhalten: Warenkorb, Login-Bereich, Formularergebnisse.
Caching ist der wirksamste einzelne Hebel für gute Core Web Vitals – aber nur für den Serverteil. Zu große Bilder und zu viele Fremdskripte bleiben auch mit Cache langsam. Wie beides zusammenhängt, steht im Artikel Ladezeit als Umsatzfaktor.
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